#1 Abschied nach fast sieben Jahren als Bürgermeister - Mit Stephan Korte
Shownotes
Zum Auftakt des Stuhr Podcasts sprechen wir mit unserem Bürgermeister Stephan Korte, der nach fast sieben Jahren im Amt bald Abschied nimmt. Er blickt zurück auf besondere und emotionale Momente, persönliche Begegnungen und die Erfahrungen, die diese Zeit geprägt haben. Dabei geht es auch um seine ganz persönliche Verbindung zu Stuhr und zu den Menschen, die unsere Gemeinde ausmachen.
Ein persönlicher Rückblick auf fast sieben Jahre Bürgermeisteramt.
Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo, liebe Zuhörer und Zuhöhrerin.
00:00:04: Willkommen hier bei unserer allerersten Folge vom Stur-Podcast.
00:00:08: Ich bin Torge Meier, ich bin vierunddreißig Jahre alt Und Verone in Großmacken steht und hatte schon seit längerem die Idee ein Podcast zu machen über unsere wunderschöne Gemeinde Stur und vor allem auch mit den Schlüsselfiguren Mit den Ehrenamtlichen Wirken denn in unserer Gemeinde, die auch diese Gemeinde mittragen?
00:00:33: Ja.
00:00:34: Und an meiner Seite ist unser Bürgermeister Stefan Korte.
00:00:40: Stefan, magst du dich einmal vorstellen?
00:00:42: Natürlich!
00:00:43: Hallo Torger, mein Name ist Stefan Korte.
00:00:46: ich bin der Bürgermaster der Gemeinden Stur seit im Jahr zwei Tausend zwanzig Jahre alt.
00:00:54: Ich habe eine Verwaltungsausbildung, ich hab Juba studiert.
00:00:57: Ich habe lange als Jurist auch gearbeitet und Unternehmensberatung.
00:01:01: Ja, ich freue mich auf jeden Fall sehr dass das jetzt gut geklappt hat Dass wir uns jetzt hier getroffen haben weil wir... Ich hatte das ja auch schon in der Vergangenheit öfters vor dich zu interviewen.
00:01:15: Die erste Frage die mich einfach so interessiert Das ist eine allgemeine Frage.
00:01:24: Warum Bürgermeister von Stur?
00:01:26: Warum, warum wolltest du das damals
00:01:29: werden?".
00:01:30: Ja, das ist so wie die meisten beruflichen Wendungen in meinem Leben, das wurde an mich herangetragen.
00:01:38: Also ich bin damals gefragt worden ob ich bereit wäre oder Interesse hätte hier für Sturz zu kandidieren und es gab ja bei Hannas, ja, im Jahr zwei tausend neunzehn waren Wahlkampeln auch die Wahl.
00:01:50: Es gab einen Bewerber der CDU und anderen Parteien, die er sagt, wir wollen einen Kandidaten aufstellen.
00:01:59: Haben dann jemanden gesucht und da ist man dann auf mich gekommen auch über Andreas Boveenschulter.
00:02:04: Der war damals Bürgermeister für der Gemeinde Weyer und den kenne ich auch privat also aus dem Studium bereits und aus Arbeit zusammenhängen.
00:02:14: Und dann stellte sich die Frage, ja.
00:02:17: Mir war das jetzt dann erst mal ein bisschen überrascht und weil mir das... Andererseits fand ich das auch sehr interessant, die Idee also kann es gar nicht anders sagen, weil fremd ist mir das auf gar keinen Fall.
00:02:28: Ich komme ja gebürtig hier aus dem Landkreis Also genau genommen aus Diepols und Sturz ist mir selbst auch bekannt.
00:02:36: Wir haben schon immer viele Freunde, die hier leben auch Arbeitskollegen und andererseits auch tatsächlich auch ich selber Familie, den man hin- und wieder mal Kontakt hatte früher.
00:02:49: Und ja insofern habe gesagt dann irgendwann nach Längung überlegen Ich kann das ja mal probieren aber... Ganz ehrlich, ich habe nicht damit gerechnet oder nicht zunächst erwartet dass die Wahl gewinne.
00:03:03: Das kam erst viel später im lauf des Wahlkampfes wo ich dachte wenn ich hab auch eine Chance.
00:03:08: So war das ja
00:03:09: Ja und als du dann wirklich gewählt wurdest?
00:03:12: Wirklich die wahl gewonnen hat jetzt sich das angefühlt
00:03:16: da.
00:03:16: das ist wirklich das sind ganz besonderes gefühl.
00:03:22: Also ein Wahlkampf muss sagen, das ist etwas was einen persönlich auch sehr sehr herausfordert und fordert.
00:03:30: Man ist ja du stehst als Person zur Wahl Das ist nicht irgendwie ein Mensch auf einer Liste eine Partei oder eine Wählervereinigung sondern Du als Person stehst zur Wahl Und man stellt sich damit in die Öffentlichkeit und setzt sich natürlich auch dann einen Kritik aus.
00:03:50: Das war, ich erinnere es als einen sehr leidenschaftlichen Wahlkampf von allen Seiten.
00:03:58: Der auch teilweise mit Härte geführt wurde.
00:04:00: und zwischendurch ich auch dachte um Gottes Willen.
00:04:04: Auch was habe ich mich da eingelassen?
00:04:07: Und wenn du dann so eine Persönlichkeitswahl, also diese Entscheine erwähne... Ich wähl dich oder ich wähle dich nicht.
00:04:15: Möchte lieber den oder die!
00:04:17: Wenn du dann so eine Ware gewinnt, das war ja auch recht deutlich.
00:04:22: Das sind ganz großartig ehrlich gesagt und das macht enorm was mit dir.
00:04:27: Das ist wirklich...das macht etwas mit dir.
00:04:30: man fühlt sich dann in besonderer Weise auf den Menschen hier verpflichtet und in gewisser Weise verbunden.
00:04:37: Tolle Sache kann ich jedem mal empfehlen.
00:04:41: aber man muss auch.
00:04:48: Es gibt ja auch dann unterliegende Weisunterwahlung, da finde ich.
00:04:53: Da hat auch mein vollen Respekt – auch jetzt bei aktuellem Wahlkampf findet gerade statt – es kann ja nur einer gewinnen und das ist wirklich die anderen, die unterliegen.
00:05:06: Das hat auch mal einen vollen Respect und das sind glaube ich eine schwierige Situation für viele.
00:05:14: nicht an jedem so ab, an den Wegsten Leuten würde ich sagen.
00:05:17: Ja das glaube ich.
00:05:19: Das ist natürlich auch eine sehr emotionale Geschichte, emotionale Kiste wenn man dann wirklich so viel Energie dann auch eingesteckt hat, soviel Liebe, so viel Passion und dann klappt es trotzdem nicht.
00:05:31: Ja ganz genau also du hast ja keine Gewehr selbstverständlich Ich war der Glückliche und das hat mich wirklich sehr überrollt.
00:05:47: Das war in dem Moment wirklich ein Gefühl, Sturm.
00:05:50: Und ich weiß doch sehr gut den Wahlarm.
00:05:52: Wir waren dann alle eingeladen ins Rathaus dürfen da die Aushälungen verfolgen.
00:05:59: Jeder hatte eine Angst vor oben kommen oder zumindest hatte ich jetzt einen Anspruch genommen.
00:06:03: Dann sah ich wie die Ergebnisse aus dem Fahrlokal eintrügelten.
00:06:09: Mensch, das läuft auf dich hinten raus.
00:06:11: Das war irre und ich weiß noch, als wir unten im Radzahl standen viele dann auch zum gratulieren kam.
00:06:19: Irgendwann ging die Tür auf und da kam meine alte Deepholzer-Freunde, meine alte Gang dabei so Freunde und Freunde aus der Schulzeit.
00:06:28: Ich kam aus Deepholz mit ein paar Autos angefangen Du, dann liefen die Tränen.
00:06:35: Das ist aber schön!
00:06:36: Ja ja das war
00:06:37: wirklich toll und also das ist etwas was ich auch nie vergessen werde.
00:06:43: Das is wirklich eine feine Sache.
00:06:48: Sechs Jahre sind es jetzt so...
00:06:51: Also insgesamt läuft es sechs Komma, ich weiß nicht mehr.
00:06:55: Genau.
00:06:56: Ich weiß gar nicht, sechs oder acht Monate?
00:06:58: Man kann sagen fast sieben Jahre, Bürgermeister von Stur.
00:07:02: Das war ja so eine Übergangszeit, die hat ein Jahr fünf auf acht reduziert.
00:07:07: Nils Troms und mein Vorgänger ist dann ausgeschieden zum vierzehn Februar.
00:07:11: Dann ging's bei mir los und da hatte man gleich einen Einheitlichen Wahltermine für Rete und Bürgemeister.
00:07:18: dann Ja, Moment.
00:07:21: Was haben wir jetzt?
00:07:24: Und deswegen ist das so eine krumme Zahl.
00:07:28: Wie nach fast sieben Jahren.
00:07:32: Wie nimmst du diese Gemeindestur jetzt wahr?
00:07:39: Was waren in dieser Amtszeit wirklich deine Highlights?
00:07:44: Was erinnerst du dich wirklich gerne zurück?
00:07:47: Also ich erinnere mich natürlich sehr... gerne an die vielen ja aus schönen Momente.
00:07:55: zurück mit Menschen.
00:07:58: Das ist, ich freue mich natürlich oder ich erinnere mich natürlich gerne und ich denke natürlich auch gerne an Projekte die gut aufgegangen sind.
00:08:05: wir haben teilweise auch wirklich sehr anspruchsvolle Ziele verfolgt wo wir eigentlich, ich glaube auch viele gesagt haben das packe ich lieber nicht an.
00:08:16: Ich denke hier an so einem Förderprogramm zur Wiederbelehrung der Innenstädte nach Corona, wo man in sehr kurzer Zeit dann auch ein Projekt umgesetzt haben musste, damit man die Füllung gelangt.
00:08:27: Und wir haben damals aus diesen Geldern, die ja uns zur Verfügung standen, dieses Reibschläger aus dem Brinkum saniert.
00:08:34: Das Haus gehörte uns eh und die Frage war über kurz und lang reist man es ab oder was tut man?
00:08:41: Dann kam dies Geld und wir mussten in bestimmten Innenstädten bereiten.
00:08:45: Da ging nur das.
00:08:47: Ansonsten haben wir eine Stätte bei euch in Entwicklung.
00:08:49: Das war natürlich ein toller Moment das wir haben.
00:08:54: andere Projekte natürlich auch, aber am schönsten wirklich.
00:08:56: Am schönsten immer und da habe ich mir gesagt das ist wirklich auch das M-Fim finde ich auch als Meinberufung.
00:09:02: Das waren wirklich immer so.
00:09:03: die alltäglichen Begegnungen mit Menschen, das hört sich jetzt an Aber es ist so.
00:09:09: und ich weiß auch die Fünfzig Jahrfeiern, das war immer toll Die feste man hat... Ich hab da so viele Leute gekengelernt Und glaube alle hatten, waren so begeistert von diesen Fünfzigjahrfeilen in den Ortsteinen weil das ja direkt nach Corona war.
00:09:24: Viele hatten ein wahnes Bedürfnis nach Gemeinschaft und auch gemeinsam feiern.
00:09:30: Das ist so toll aufgegangen, das war eine schöne Wochenende aber auch sehr anstrengend weil du als Bürgermeister natürlich bei jedem fest beibest.
00:09:38: Du kannst dir vorstellen, da bist du von Freitag bis Samstag Sonntag unterwegs und Motor bis zu eigentlich wie ausgelotzt geht es aber gleich wieder richtig
00:09:49: los.
00:09:51: Tolle
00:09:51: Sachen!
00:09:52: Ja, also ich kann das total nachvollziehen.
00:09:54: Wenn ich überlege so innerhalb meines Ehrenamtes, innerhalb meiner Arbeit die Ich mache für meinen eigenen Verein Liga der Pantieisten oder für die Kirchengemeine Heiligen Rode Die ganzen Events die ich in den letzten Jahren gemacht habe meine Musik Es ist irgendwo doch auch wenn es ober nahe klingt am Ende doch diese ganz normalen alltäglichen Begegnungen, dass man jemanden kennenlernt und dann irgendwo sich eins mit dieser Person fühlt.
00:10:24: Sich Sympathie entsteht und tatsächlich dadurch richtige innige Freundschaften entstehen.
00:10:30: Das bereichert so enorm das Leben!
00:10:34: Ich finde es ist auch der Sinn des Lebens, ich sage mal Gemeinschaft ist total wichtig und manche Leute haben das auch irgendwann mal vergessen und das hat Corona uns glaube ich nochmal ganz deutlich wieder aufgezeigt.
00:10:45: Und jetzt denke ich oft schon, wenn ich manchmal in Sachen Diskussion zwischen Facebook oder so verfolge, dass das viele schon wieder vergessen
00:10:52: haben.
00:10:54: Aber nein, das war ganz toll und... Ich muss auch sagen, du bist natürlich als Bürgermeister sind die Leute dir gegenüber doch erst mal tendenziell eher freundlich gestimmt.
00:11:04: aber ich will schon sagen, ich habe ganz viele Leute kennengelernt sehr respektvoll dir gegenüber treten.
00:11:11: Also die waren kritisch, das ist weil die Sturren sturer,
00:11:15: die behalten
00:11:16: mit ihrer Meinung auch nicht hinter dem Berg.
00:11:17: Die nutzen auch so einen Treffen und die Gelegenheit sagen ja, das muss ich doch mal sagen ne?
00:11:22: Das so und so ohne!
00:11:24: Das ist nicht immer das was man selber vielleicht hören möchte aber es ist in einer sehr respektovollen Weise.
00:11:32: und trotzdem vermitteln mir auch das Gefühl Du bist der Bürgermeister, die sagen ja sie sind mein Bürgemeister.
00:11:40: Das ist dann noch mal etwas wo man auch ganz andere Basis hat und das fand ich wirklich immer toll also auch solche kritischen Dinge.
00:11:49: Weil man dadurch auch irgendwo nochmal einen Blick erweitern kann sich stärken kann.
00:11:55: und letztlich ist auch eine Kritik und ein Feedback eigentlich nicht segertius weil ohne feedback, ohne kritik können wir uns alle nicht weiterentwickeln und das ist schon denke ich wichtig.
00:12:09: Ich sage mal man darf ja eins nicht vergessen bis man will regeln hier in der Regel keine Einzelfälle wenn ich das so nennen darf wo es dann um Herrn Müller Frau Meier geht um deren konkretes Anliegen sondern in der Regel geht es was sie regeln sind ja die allgemeinen Rahmenbedingungen unseres Zusammenlebens Bereich Verkehr, Wohnen, öffentliche Infrastruktur.
00:12:34: Und was ich sagen will ist du kannst es nicht jedem recht machen das darf man auch gar keinen Fall versuchen dann gehst du wirklich baden und man muss dann einfach dass auch außer in die Kritik aber man hat einfach die tolle Chance den Menschen direkt auf im direkten Gespräch zu erzählen warum das so ist.
00:12:53: meine Erfahrung ist einfach da vertraue ich auch darauf auch weiterhin dass auch Dinge, die bei Burger nicht so gut angekommen sind oder ankommen.
00:13:05: Dass ich aber in einer sehr wundern Lage bin und das auch Verständnis erwecken kann warum wir trotzdem so entschieden haben oder auch entscheiden mussten.
00:13:13: also es gibt viele Leute die finden eine Regel die betrifft es positiv.
00:13:16: was gibt auch immer leute die betriff ist eher nicht positiv sondern eher vielleicht sogar negativ.
00:13:21: und naja deswegen sind diese Begegnungen auch so wertvoll.
00:13:26: Ja, auf
00:13:28: jeden Fall.
00:13:30: Es ist ja allgemein so, das sagt man ja, Politik ist ein Heiferspecken.
00:13:36: Ich glaube aber dass das natürlich schon einen Unterschied macht ob man das jetzt in Berlin macht oder ob man es hier in der Gemeinde Stur macht.
00:13:45: wie ist da auch so dein Gefühl in die Politik gegangen zu sein?
00:13:51: auch mit den anderen Parteien zusammenzuarbeiten?
00:13:54: Also ich will ehrlich sagen, ich habe natürlich früher politiknah gearbeitet.
00:13:59: Politiker meine ich jetzt... Ich hab im Prämasinat in einem Senatsbesuch also in dem Fall im Bereich Finanzen habe ich dann gearbeitet und insofern ist mir im Politikbetrieb natürlich nicht fremd und ich weiß ungefähr wie es funktioniert.
00:14:13: aber das ist nochmal was ganz anderes wenn du selber da ganz vorne an, am Bühnenrand stehst.
00:14:21: Und ich hab' da auch viel lernen müssen und habe auch viel gelernt.
00:14:26: Man ist ja... Auch wenn ich das gelernt habe, Politik oder gar gebohnt war so zu arbeiten, man is'... Ich bin glaube ich schon ein sehr, sehr sachorientierter Mensch der einer guten Lösung interessiert ist und ich bin dann immer bemüht die Dinge die unterschieden Aspekte oder die unterschiedlichen Vorstellungen der solche Fraktion zusammenbringen.
00:14:48: Das fiel dann mit der Zeit auch immer schwerer, muss ich sagen.
00:14:56: Aber ja man lernt dann auch mal, ich sage mal so das ist auch ein bisschen politische Taktiererei.
00:15:02: Auch dazu gehört dass VORV natürlich auch von anderen angewendet wird.
00:15:07: und wenn man meint man hat einen tollen Kompromiss und vertritt etwas war von dem man weiß dass das nicht auf allseitige Zustimmung stoßen wird, bevor sich zu sagen der Gemeinde.
00:15:20: Dann ist es manchmal auch eine bitterer Erfahrung wenn auf dem Weg dahin in einer Umsetzung dann ein Partner abspringt weil er selber vielleicht für sich merkt oh!
00:15:29: Das ist ein schwieriges Thema und Weiß, weiß ich.
00:15:35: Kann ich nur jetzt musikalisch spekulieren?
00:15:37: Aber nutze ich für einen Wahlkampf oder ich mache da sonst was mit um mich zu profilieren?
00:15:43: Das sind manchmal so schwierige Sachen weil da habe ich manchmal sehr mit gehadert Ja ansonsten das Politik ist ja nicht nur sowas Politik ist er insgesamt.
00:15:57: Insgesamt muss man positiv umzusagen und das ist der die Hauptsache.
00:16:02: Das ist etwas, du tust etwas für die Gemeinschaft und das ist in einer Kommune sehr konkret und es ist wirklich eine tolle Sache wenn du mit viele Leute im Gemeinderat, die ja Vertreter der ganzen Menschen sind.
00:16:16: Die haben von denen gewählt um ihre Interessen zu vertreten und deswegen ist es auch schön weil wir haben ganz unterschiedlichen Menschen in dem Gemeinderaten aus ganz unterschiedlichem mit ganz unterschiedlicher Prägung und Hintergründen aber die auch den Gewährdaten dafür bieten dass sie auf ein breites Bild der Gesamtheit abgeben.
00:16:35: und dann ist natürlich auch wichtig das sie sich alle einen bringen.
00:16:38: Aber wenn man den zusammen eine Gemeinde weiterentwickelt, unsere Infrastruktur Schuhen, Kitas aber auch solche Dinge wie Festplätze zum Beispiel oder was immer.
00:16:54: Das ist ne tolle Sache und du tust etwas und das ist ja schön hier an der Kommune.
00:17:00: Was wir hier machen wirkt unmittelbar auf die Lebenssituation der Menschen ein oder wird sich darauf aus dass eine tolle Aber das ist natürlich auch, das musste ich auch lernen.
00:17:13: man dann natürlich auch bei den Bürgern direkt sozusagen von denen angesprochen wird, gerade weil es direkt wirkt.
00:17:21: Das ist nicht eher so mittelbar wo man sagt naja ich bin jetzt hier der Landtagsabgeordnete oder ich weiß nicht was.
00:17:27: und dann ja müssen wir mal sehen und so sondern die nehmen dich auch direkt in die Pflicht und sehen dich auch direk in der Verantwortung und das ist eine Rolle.
00:17:37: ja dass schon muss man sich ein bisschen daran gewöhnen Manchmal schwer, weil es ist ja nicht so.
00:17:45: das was wir hier als Rathaus machen.
00:17:48: Ist sozusagen mein ausgeprägter Wille gewesen und es ist schon so.
00:17:54: Wir setzen die Beschlüsse des Gemeinderates um und da kannst du jedes Thema nehmen.
00:17:59: Da zu bestimmten Dingen hätte ich es vielleicht auch anders gemacht.
00:18:02: aber wenn man einen guten Kompromiss hat und dass es wichtigen Kompromisse Das Belastbarste ist, was man erreichen kann auch bei der Umsetzung.
00:18:12: Also eine breiteste Zustimmung.
00:18:15: Denn gehört dazu natürlich auch dazu, Komorist gehört auch mal zu, dass er ein bisschen was auf weh tut.
00:18:20: Ich sage klar ja...
00:18:22: Das ist gerade interessant, das du sagst mit Weh tut!
00:18:28: Was war in den letzten fast sieben Jahren?
00:18:31: Was war besonders emotional auch für dich?
00:18:34: also wo du saß daran erinnerst du dich bis heute vielleicht Missstände innerhalb der Jugendarbeit, innerhalb irgendeiner anderen Gesellschaft innerhalb von Stur.
00:18:50: Also gab es da in der Vergangenheit auch wirklich emotionale Momente wo du wirklich gesagt hast ich bin ganz froh dass ich jetzt Bürgermeister bin und diese Dinge anpacken kann.
00:19:08: Also ich habe ja eben von den positiven Dingen berichtet, wenn man denkt so an... Ich glaube wir haben das sehr gut geregelt damals mit der Flüchtlingsunterbringung.
00:19:23: Und ich glaube, wir haben es sehr gut geregen mit dem Impfen nach Corona, während der Corona-Zeit.
00:19:30: Wir haben das hier organisiert in einer Gemeinde und die Menschen konnten nach zum Gutfahren.
00:19:35: Der Förderverein gut fallen hat nun super unterstützt.
00:19:38: Sie haben vor Ort dafür gesorgt, dass die Leute auch solche waren.
00:19:42: Das Stühle bereits stehen das Kaffee ausgeschenkt wird und so.
00:19:45: Und das ist eine tolle Sache weil ja es gab immer viel Kritik zum Beispiel auch an dem zentralen Impfzentrum in also das Impf-Zentrum im Bassum.
00:19:57: Natürlich von hier, dass ein weiter Weg ist.
00:20:00: Ich selber ich habe gerade erzählt kommen aus dem Südkreis Für meine Eltern wäre das weit über vierzig Kilometer dahin gewesen.
00:20:07: Und wenn du so was machst, dann ist es toll!
00:20:10: Wir haben damals aber auch die Flüchtlingshäuser gebaut in Neukrug und in Brinkum.
00:20:18: Das musste sehr schnell gehen und wir haben das in neun Monaten geschafft.
00:20:24: Deswegen, weil wir bereits... Wir brauchen dafür Flächen, wo wir auch bauen durften.
00:20:28: Uns hätten wir erst ein Beplan, denn wäre das nie geklappt.
00:20:32: und wir haben da tolle Häuser hingestellt.
00:20:34: Das sind kleine Einheiten.
00:20:37: Ich nenne das mal eineinhalb Zimmer mit einem Zugang zu einem Bad, die wir explizit für Familien, weil Familie nicht in Sammelunterkünfte unterbringen würden.
00:20:48: Und wir haben da was Dauerhaftes, was Bleibendes von bleibendem Wert für die Gemeinde geschaffen.
00:20:53: Alternativ – das war der Wohnstern und so oder die Forderung an uns, die er herangetragen wurde – hätten wir sonst einen Flüchtlingsheim mieten können, was uns ja mal mehr gekostete pro Jahr und dann wäre es Geld weg gewesen als diese Gebäude, die wir jetzt dauerhaft haben.
00:21:14: ganz kritiklos hier durchgang.
00:21:16: da gab's viele menschen vor ort die dann sorge hatten wer kommt jetzt dahin?
00:21:23: was sind das für menschen?
00:21:26: es gibt auch leute ist ein ganz sicher nicht habe auch viele briefe oder e-mails bekommen die ganz klar sagen ich will ja nicht mehr ausländer haben und Es gab auch andere Menschen, die sich ein bisschen Sorgen macht.
00:21:39: Mensch was passiert da?
00:21:41: Das sind aber glaube ich ganz normale Menschen und da kann man noch erklären und das ging dann auch ganz gut.
00:21:45: Aber einfach war das nicht.
00:21:48: Das glaube ich ja.
00:21:52: Die Menschen haben irgendwo Angst und wenn gerade irgendwas ganz Neues passiert es kommt irgendetwas Fremdes ist das
00:21:59: oft
00:22:00: bekannt diese Ängsten.
00:22:02: Die muss man halt auch ernst nehmen.
00:22:05: Das finde ich schon auch gut, wie du das jetzt gerade gesagt hast.
00:22:09: Und ich erinnere mich auch... Ich habe natürlich Corona hier mitbekommen.
00:22:12: Du warst ja sozusagen auch Bürgermeister in einer völlig historischen Zeit.
00:22:19: Nämlich eine weltweite Pandemie.
00:22:25: Das gibt es nicht jedes Jahr!
00:22:27: Also ich kann mich noch entsinnen Als das losging, das war am elften März.
00:22:33: Ich wurde am vierzehnten Februar Bürgermeister und ich kam hier noch einen Sinn, ich habe am siebten März Geburtstag.
00:22:40: Abends kamen dann ein paar Freunde zu besuchen, irgendein Witzbeutel hat mir so ein Sixpack Corona-Bier mitgebracht.
00:22:53: Ich habe da schon ein bisschen Bammel gehabt.
00:22:55: Am Elfen war es dann soweit, wir hatten hier den ersten Fall und dann überschlug es sich.
00:23:00: Dann wurde bei uns die Kitas haltig gemacht.
00:23:03: als nächsten Schritt, wenn man ein Kind erkrankt war oder hatte ein Geschwisterkind in der Grundschule alle Schulen ordentlich gemacht und dann zack-zack-Zack und am Ende saß ich Ich übertreibte sie selber, aber ich saß hier fast allein im Rad raus.
00:23:15: Und dann bist du drei Wochen im Abend und denkst, oh Gott was geschieht hier?
00:23:19: Ja!
00:23:21: Das macht Angst an das, was es jetzt
00:23:23: losgeht.
00:23:24: Dann hast du die VLA-Eternis, durften ja dann, wie nannte sich das ganz blödes Wort Systemrelevante Personen oder Menschen mit systemrelevanten Berufen dürfen ihr Kind in Betreuung gehen.
00:23:39: Dann musstest du, wir mussten den Leuten, das hat nicht das Land gemacht.
00:23:42: Wir mussten ihnen erklären warum ihr Kind nicht eine Kita darf weil ihr Beruf nie systemrelevant ist.
00:23:48: Das ist natürlich... Kannst du niemanden beibringt?
00:23:51: Das war sehr, sehr anstrengend.
00:23:53: da gab es auch viel und dann saß ich noch hier mit Kollegen hier teilweise bis elf Uhr abends im Rathaus um mit aufgebachten Eltern zu telefonieren.
00:24:03: Gab aber das will ich aussagen Ganz, ganz viele.
00:24:05: die haben gesagt alles klar.
00:24:07: Für viele war selbstverständlich selbst ganz klar das eine absolute Ausnahmesituation ist eine echte Katastrophe gerade.
00:24:17: Naja und ab da waren wir ja schwer beschäftigt.
00:24:21: dann war das nächste.
00:24:22: irgendwann war Ukraine Krieg dann Energiekrise Und ich sag mal es hat sich in so vielen Hürden auch im lauf der Zeit zu überwinden bei den vielen Projekten die wir hatten.
00:24:36: Die hat dann irgendwann mal, wie war die Schlagzeile?
00:24:39: Dem neuen Blatt doch nichts erspart.
00:24:41: Das fand ich in dem Moment sehr passend.
00:24:43: So hab' ich's auch gedacht!
00:24:45: Ich habe wirklich gedacht, oh nein bitte nicht das auch noch!
00:24:50: Wenn
00:24:50: man dann auch schon absießt, da ist irgendwie absehbar bandags bei uns, da kommen wir mit meiner landet und dann fängt es an sich zu kümmern.
00:24:57: Und dann gehts ja los.
00:24:58: Die Leute haben hier Riesen auch Bereitschaft gehabt für die Aufnahme von Flüchtlingen.
00:25:02: aber ganz klar ist doch... dass sie natürlich auch die Erwartung haben, dass das jetzt keine endlose Zeit wird.
00:25:09: Und dann irgendwann wurden die Leute auch ein bisschen ungeduldig und wir haben dann dies und das organisiert.
00:25:14: Wir haben gemeinsam Kaffee nachmittage – wir haben uns sehr bemüht, weitere Gebäude anzubieten.
00:25:20: Das ist ja auch finanziell echten Aufwand für uns.
00:25:24: Ich bin ganz über deine Fragen weggekommen, denke ich gerade.
00:25:30: Aber das war irgendwie so was mich...
00:25:31: Ja, aber es
00:25:33: ist
00:25:34: interessant!
00:25:36: Und jetzt ist es ja im Grunde bald vorbei?
00:25:42: Wie lange bist du denn noch Bürgermeister eigentlich?
00:25:45: Bin jetzt noch bis ein Rest in Oktober und dann Mitternacht am ersten Elften gibt es dann einen neuen, also einen neuen weil wir haben nur Männer als Kandidaten.
00:25:58: Nur in Anführungssträge sind auch gute Menschen.
00:26:00: Aber
00:26:02: irgendwie glaubt
00:26:03: das auch.
00:26:04: Es gab ja erst noch eine Frau die es beworben hatte.
00:26:08: Das muss man sagen dass insgesamt ich glaube in einem vornehmlich Männer dies bewerben hat
00:26:14: sich nicht
00:26:15: so viel verändert.
00:26:17: eigentlich schade aber naja Einer wird es werden.
00:26:24: Und wie ist jetzt so dein Gefühl nach den fast sieben Jahren?
00:26:34: Also ich sage mal auf der einen Seite, also die Entscheidung viel mehr schwer weil auch das Gefühl habe ich gibt da was auf Andererseits, ich hätte mich natürlich auch in einer Neuwahl einen weiteren Wahl stellen können dann.
00:26:51: Aber trotzdem gibt da ein bisschen was auf und ich möchte so sagen, auf der einen Seite bin ich traurig, auch sehr traurige.
00:26:59: Auf der anderen Seite auch sehr neugierig.
00:27:01: Traurig deswegen, weil ich hab dir das eben erzählt man lernt hier so viele Menschen kennen und sag mal viele Bürger sprechen mich jetzt auch an.
00:27:15: Eigentlich alle sagen, die anderen sprechen mich vielleicht auch nicht an, wenn sie mir sagen, dass ich es gut finde.
00:27:21: Aber alle sagen wie schade ist das aufhören und das ist natürlich nochmal ganz toll.
00:27:25: Und jetzt macht's mir noch mal schwerer.
00:27:30: Ja!
00:27:32: Auch die Kollegen hier im Rathaus in Erslingen sind mit denen ich sehr eng zusammengearbeitet habe.
00:27:38: Ich hab' mich nur gerne hier im Radus gehört.
00:27:39: Ich war mit den Leuten gern zusammen.
00:27:43: über diese Jahre, wo viele Probleme haben.
00:27:45: Wir haben enorm viele Projekte angegangen auch.
00:27:48: Wo ist immer dieses Jahr das Läufe-Ning?
00:27:50: oder muss jetzt mal starten?
00:27:51: Haben wir alles angeschoben?
00:27:53: Wir haben ganz viel geschafft in den Jahren!
00:27:55: Die Leute haben so ein bisschen gutes Team geworden.
00:27:58: und das zu verlassen, dass es auch traurig ist.
00:28:03: Andererseits bin ich auch recht neugierig was dann kommt.
00:28:10: Ich sage mal... Fast ja, bei zweiundsechzig.
00:28:15: Ich arbeite seitdem ich siebzehnt bin und habe nie eine Pause gemacht außer Urlaub.
00:28:21: Aber ich hatte... Ich hab eigentlich mich auch mehrmals fortgewöhnt.
00:28:25: Ich hab später studiert aber ich musste auch mit dem Studium.
00:28:28: Da hab' ich ne halbe Stelle in der Nachtschicht im Krankenhaus geholt.
00:28:31: Ich musste Geld verdienen!
00:28:33: Es war immer irgendwas.
00:28:35: Mein Wunsch war immer mal so ein... Wie heißt das?
00:28:38: Seppetical zu machen Aber es hat nie geklappt.
00:28:40: Und jetzt ist das erste Mal in meinem Leben, wo ich in eine Situation reinkomme, wo nichts anschieht, wo Ich nichts vorhab und vielleicht auch mal einen Tag hineinleben kann.
00:28:51: Da will ich ganz neu gehen.
00:28:52: Und wirklich auch dankbar!
00:28:54: Weil ich bin jetzt ja... Kann man sagen auch erst knapp zweiundsechzig.
00:28:59: Und denk mal ne?
00:29:02: dass ich auch noch ein paar Jahre habe, wo ich wirklich selber aktiv sein kann.
00:29:05: Und ich muss es ja auch in Gesundheit auch recht angeschlagen momentan.
00:29:09: Also das hat mich um bisschen was gekostet die Zeit.
00:29:12: Das
00:29:13: glaube ich!
00:29:17: Ich muss sagen also auf mich wirkst du da auch sehr positiv so nach fast in sieben Jahren, dass man wirklich so sagen kann, das hat sich wirklich gelohnt.
00:29:29: dieses ich sage jetzt mal Projekt Bürgermeisterstur.
00:29:35: Das merkt man dir an!
00:29:36: Für mich war das wirklich toll und ich sage, um das doch deutlich zu machen... Ich glaube, ich habe ein sehr tolles abwängsreiches Berufsleben gehabt.
00:29:47: Da bin ich wirklich auch dankbar.
00:29:48: Ich hab natürlich auch was für getan.
00:29:50: Ich habe nie irgendwie immer so das nächste angestrebt.
00:29:55: Wenn ich irgendwo war, war ich sehr zufrieden.
00:29:57: wie es Eingang sagte, dann kommt was auf dich zu.
00:30:01: So ging's mir ein paar Mal und ... Ich muss da jetzt raus, das war mein früherer Job.
00:30:07: Hier war er statt, wo ich dann sage, da habe ich keinen Lust mehr zu.
00:30:10: Da hab' ich dann gesagt, ich studiere noch mal Jura.
00:30:13: Das war damals der Motor dafür.
00:30:16: Das haben wir ja auch nicht gemacht und ich habe tolle Projekte gemacht in der Folgezeit bei einer großen Unternehmensplanung gearbeitet.
00:30:24: Mehrere Jahre, ich habe in der Zeit Wahnsinnsprojekte.
00:30:27: Ich weiß es waren neunziger Jahren.
00:30:29: Ich habe viele Wiederverjährungsprojekten gemacht.
00:30:33: Wichtig, aber witzigste war die Reorganisation der Verwaltung von Berlin.
00:30:41: Da wurde eine Hauptstadtverwaltung der DDR-Verwaltung mit der Verweitung der Stadt Westberlin zusammengeführt.
00:30:53: Wahnsinn!
00:30:54: Das ging auch ein historisches Ding und das war schon sehr aufregend bleibt dabei, abgesehen von diesem Job als nachtfachen Krankenhaus.
00:31:04: Weil das auch sehr viel direkt mit Menschen zu tun haben, was mir auch wirklich viele Befriedungen erbracht hat und viel Freude.
00:31:13: So auch diese direkte Dankbarkeit aber war sozusagen dass hierbei das Große Artigste Aber auch das Mitaufwühlen so Nerven auf Reimste Ich weiß nicht welches super tief weil man ja doch Also das ist halt Sturz, eine tolle Gemeinde.
00:31:29: Weil wir sind wirtschaftlich stehen wir es gut da.
00:31:32: finanziell stehen wir gut.
00:31:34: dadurch als Gemeinde auch.
00:31:36: Das pflegen wir auch Aber dadurch hast du auch viele Möglichkeiten.
00:31:41: Die hasseln an einen kommunen oftmals gar nicht weil einfach die mittel dafür fehlen dass Ja.
00:31:48: also ich muss aus sagen Ich habe tatsächlich auch nie irgendwas Negatives mal gehört zu dir auch zu zum zu dir Als Bürgermeister.
00:31:57: Also das ist mir noch nie untergekommen.
00:32:02: Ich glaube wirklich auch, dass da die Gemeindestuhl einen sehr guten Bürgermeister jetzt verlieren wird.
00:32:10: Danke ich dir!
00:32:11: Das freut mich wirklich!
00:32:13: Aber ich weiß auch, dass viele Leute ganz anders sehen.
00:32:18: Ich glaube das ist aber auch normal.
00:32:20: Ja es gibt halt auch Leute, ich lese ja manchmal auch bei Facebook mit die dann immer... Das fällt mir so auf, die ständig schreiben würden irgendwie, wir wären hier Ideologen.
00:32:29: also wie genannten die das sein rot-grüne Ideologe im Rathaus?
00:32:34: Ich denke dann manchmal also die, die immer davon reden dass der andere Ideologe ist sind Selbstideologen.
00:32:40: Weil ich kann all das was ich gemacht habe, kann ich außen stand, kann nicht sehr gut sachlich begründen.
00:32:46: Ich kann das für und wieder auch erläutern.
00:32:49: Es gibt aber ganz viele Leute hab' ich festgestellt, die nicht das Für- und Wieder kennen Und auch viele die es gar nicht kennen möchten oder nicht wissen wollen.
00:32:59: Die haben eine klare Haltung in ihrer Reitung kann man so sehen, aber das ist dann denke ich oft, die Eglom sind in der Regel eher die Anderen.
00:33:09: Ja ja,
00:33:10: ich verstehe was du meinst.
00:33:11: Der
00:33:11: mit einem Finger auf dem Zeigefinger auf anderen zeigt, er mit drei Fingern auf sich heißt es.
00:33:16: Ja, da ist das auch oft so.
00:33:21: Wir haben jetzt schon eine ganze Weile gesprochen.
00:33:23: Ich würde mal sagen damit auch das nicht zu lange wird obwohl ich dir sehr lange noch zuhören könnte Abschlussgedanken.
00:33:36: Ja?
00:33:37: Hast du noch Abschluss Gedanken?
00:33:40: so, weil wir werden dieses Interview ja auch noch vor der Wahl wird das hier veröffentlicht.
00:33:47: sehr wahrscheinlich und Das ist sozusagen auch nochmal ein kleines Dokument wird es dann für dich wahrscheinlich auch nochmal so dieses besondere Ein Abschluss machen, sondern in so einer Podcast-Folge.
00:34:04: Du bist ja sogar Folge Nummer eins.
00:34:07: Möchtest du noch sagen?
00:34:08: Was möchtest vielleicht einem möglichen, also demnächst dein Nachfolger sagen?
00:34:17: Also ich wünsche natürlich meinem Nachfolge einen guten Start!
00:34:21: Ich wünschte ihm dass er Ich sage mal, das ist auch eine Erfahrung als Beobachter von früheren Zeiten.
00:34:30: Man darf sich nicht zu viel Zeit lassen, erst einmal selbst zu finden.
00:34:34: Man muss sehr früh starten und die Zeit auch acht Jahre begrenzt.
00:34:38: Also ich wünsche ihm einen guten Start und dass alle seine Dinge so laufen wie geplant.
00:34:44: Dass es keine Störungen gibt durch was wir eben hatten, Corona-Energie-Krisen Flüchtlingskrisenkriege, die alles... also uns hat es deutlich.
00:34:54: Die Hürden erhöht immer wieder, das waren immer weitere Mann und da wünsche ich ihm eine bessere Zeit.
00:35:01: Ich wünsche mir für die Gemeinde dass die Dinge, die wir angegangen sind weil das auch viel Kraft und Energie bedeutet anzustoßen.
00:35:11: Wir haben ja auch
00:35:11: viel
00:35:13: Vieles vieles fertig gebracht.
00:35:14: Wir haben's nicht nur angeschossen aber es gibt immer noch ein paar wenige Projekte die jetzt einfach in der Umsetzung sind, dass das auch mit der gleichen Energie voran weitergeht.
00:35:26: Und ich hoffe für den Gemeinden, dass neue Aufgaben nicht zurückgestellt werden, weil man meint, man muss irgendwas erst beenden.
00:35:34: In der Regel ist bei dem Projekten, die ich verantworte – ich sage es mal so flach sich der Job des Bürgermeisters weitestgehend erledigt!
00:35:43: Es sind zu viele Aufgaben, die jetzt da harren der Erledigung, die angegangen werden müssen.
00:35:48: Und da ist es keine Option, dass man dann sagt ich mach das erst mal und dann öffnen wir das Schwimmart.
00:35:55: Wir öffnete den Ortskennel Brinkum in Stur vielleicht ein neues Kulturzentrum ehemaliger Feuerwehrgerätehaus und dergleichen, sondern dass es dabei gleich weitergeht.
00:36:08: Wir sind eine sehr große Gemeinde.
00:36:11: Wir haben hier viel Personal und das große Apparat läuft und er muss weiterlaufen.
00:36:19: Aber wie gesagt, das wünsche ich den Sturen und Sturan.
00:36:21: Und rat' dich auch meinen Nachfolger!
00:36:25: Genau so für dein Zuhause?
00:36:27: Ich glaube es hattest du mir auch schon gesagt... Du wirst nicht noch mal weiter in die Politik gehen.
00:36:31: Das ist für Dich jetzt abschlossen.
00:36:33: Also das ist ganz klar.. Ich fährt oft gefragt was machen Sie denn jetzt?
00:36:37: Beruflich?
00:36:38: Weil ich sage beruflich mache ich erst... Ich mach nichts mehr.
00:36:43: Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, weil wenn es so wäre, dann wär' ich gerne hiergeblieben.
00:36:48: Es ist wirklich so... Ich hab mit dem Rücken ja ein großes Problem.
00:36:52: Ich habe dies und das.
00:36:52: Ich werde mich jetzt mal ein bisschen nicht kümmern.
00:36:55: Und ähm... ...ich werd hier aber gerne in Zukunft gerne was Ehrenamtliches machen.
00:37:02: Da guck ich grad.
00:37:03: Ich hab schon einen zwei Ideen, weil ich natürlich auch hier Verbunden bleiben möchte, das ist mir ganz wichtig.
00:37:11: Ich bin jetzt nicht weg!
00:37:13: Also ich mache schon mal jetzt ein Jahr... Ich habe eine große Fahrradtour geplant mit einem Freund.
00:37:18: Ich gehe direkt übrigens nach meinem Amstern im ersten S.F.
00:37:22: und bin ja Pensionär heißt es.
00:37:24: Am fünften bin ich auch in eine stationäre Reha.
00:37:26: Die habe ich jetzt schon zweimal gestogen, weil
00:37:28: ich
00:37:28: das in meiner laufenden Abzeit nicht anfangen wollte oder machen wollte.
00:37:32: Das muss ich aber jetzt machen.
00:37:34: Das will ich auch damit die was für meinen Rücken tour und nächstes Anfang dieses Jahr haben wir ein freundliche lange Fahrtour.
00:37:41: Lange Zeit wahrscheinlich.
00:37:43: Und wenn ich dann wieder bin, dann komme ich vorbei Dann sehen wir uns auch gerne
00:37:48: wieder.
00:37:48: Wir werden uns mit Sicherheit immer mal wieder begegnen, also ich bin ja auch sehr untriebig hier in Sturr
00:37:56: Wir werden uns sehen.
00:37:57: Das sind alles so viele Möglichkeiten
00:37:59: sicher zu engagieren, also sowas in der Art schwebt mir auch vor.
00:38:03: Genau das wird hier nicht langweilig und stur.
00:38:06: Nein,
00:38:06: nein, nein!
00:38:09: Ich muss auswählen.
00:38:10: deswegen hatte ich auch einfach das passt jetzt gerade gut zum Ende total Lust auf diesen Podcast weil diese Gemeinde... ich kann mir das auch gar nicht vorstellen irgendwo anders mal zu leben.
00:38:23: Ich sage mal, würde ich jetzt mit meiner eigenen Musik einen Durchbruch haben?
00:38:27: Ich würde trotzdem immer wieder hier in Stube bleiben und auch hier leben, weil das ist einfach meine Heimat!
00:38:33: Das ist mein Zuhause und ich liebe meine Heimat und mein Zu Hause.
00:38:39: Deswegen finde ich diesen Podcast wertvoll, weil er ein Dokument dafür wird... die Gemeindestur eigentlich wirklich ist, weil man die Menschen kennenlernt oder auch mal hört.
00:38:55: Die diese Gemeinde tragen.
00:38:58: und ich bin noch sehr gespannt wer noch zusagen wird.
00:39:02: Ich mache das immer so eine Anfrage dann mal für die Folge zwei raus und schaue ich mal was.
00:39:08: wer hat Interesse Ja und so wird sich das dann weitergeben.
00:39:12: Und
00:39:13: ich glaube, dass keine Endlos-Geschichte mit einem Podcast heute wirklich ganz spannende und interessante Typen.
00:39:19: So Männer wie Frauen oder Diverse.
00:39:22: Es gibt ganz spannenden Menschen hier die hier wirklich auch viel zu erzählen haben sicherlich und wo man denkt Toll, das gibt es ja auch.
00:39:31: Ja genau!
00:39:32: Ich erfühle das dann auch immer mit Stolz als Bürgermeister und sagen ja guck mal solche Leute haben wir auch oder wie machen hier das?
00:39:39: Ja
00:39:39: klar.
00:39:39: Das ist ja supertoll.
00:39:41: Also ich finde den Dank total.
00:39:42: Es ist ein großes Feld auf jeden Fall was du dir vorgenommen
00:39:45: hast.
00:39:47: Ich freu mich schon total darauf.
00:39:49: Es is ein sehr wichtiges wertvolles Projekt Und es muss auch nicht immer irgendwie selber jemand sein, der in einem gewissen Amt ist.
00:39:58: Das kann auch jetzt mal ganz stumpf gesagt die ganze normale Bäcker auch mal um die Ecke sein.
00:40:03: Ja das muss nicht immer gleich der Bürgermeister oder Pastor oder was weiß ich sein.
00:40:10: und ich denke wir haben da mit dieser ersten Folge etwas Gutes getan gerade auch weil Du fast sieben Jahre Bürgermeister warst von Stur und du ganz viel berichten kannst, wie dein jetzt berichtet hast.
00:40:23: Wie deine Gefühle waren, wie du diese Gemeinde wahrnimmst und dass du auch sagst ich habe auch Lust dieser Gemeinde erhalten zu bleiben mich engagieren.
00:40:34: das spricht sehr für diese Gemeinden wenn man das so hört.
00:40:39: also Stur da wiederhole ich mich vielleicht auch ist eine sehr tolle Gemeinde Gemeinschaft, ganz unterschiedliche Ortsteile.
00:40:51: Wenn du mich eben fragst wie was steht mir in der Zukunft vor?
00:40:54: Ich glaube auch die Dinge wo man jetzt so sagt oder warum ist das dann nicht?
00:40:59: aber stellen wir vor zum Beispiel haben hier Hinter uns, jetzt ist ja mein Büro.
00:41:04: Du schaust aufs Gerätehaus.
00:41:06: Wir werden hier einen schönen Rathausplatz mit in der Zeit schaffen.
00:41:10: Das alte Geräthaus soll auch für kulturelle Zwecke zur Verfügung stehen.
00:41:16: Da kann alles stattfinden!
00:41:17: Wir haben in Brinkum sicherlich ein ganz tollen Marktplatz.
00:41:21: Wir machen kommende Woche so ein kleines Baustellenfest auch mit den Nachbarn.
00:41:26: Einfach mal zu sagen... So ist der Stand gerade und trinkt mal ein Bier zusammen.
00:41:32: Ich glaube, wenn das fertig ist, wenn wir ganz tolle Feste haben... Wir haben aber auch in den südlichen kleinen Ortsteilen schöne Festplätze.
00:41:42: Wenn man an fahren Horst denkt, heilige Rohde haben wir vor letzten Jahren einen tollen Festplatz öffnet.
00:41:49: Großmarkenstädt, finde ich immer total spannend.
00:41:52: Das war über dieses Pop-up Projekt in Großmarkensstädten.
00:41:57: Hat mir das Pop-Up-Projekt ... Die haben sie im Container beschafft, die Dorfgemeinschaft mit Spielgeräten.
00:42:02: Da ist jetzt fast jede Woche so ein Bolztunier.
00:42:05: Die treffen sich da, fangen die Kinder zusammen und dann denke ich Boah toll!
00:42:10: Also das weißt du wenn du sowas so froh bist?
00:42:13: Das ist richtig super hier.
00:42:14: Ja, absolut.
00:42:15: Also das ist eine
00:42:17: gute Zukunft und da hast du noch viele Themen vor dir dann.
00:42:24: Und wer weiß?
00:42:25: Es könnte auch sein dass du in Folge dreifig vorkommst nach deiner Zeit.
00:42:30: Genau!
00:42:32: Nach deiner zeit ist es so gemeint wie jetzt.
00:42:37: Warum nicht?
00:42:38: Ja, also Stefan ich danke dir an dieser Stelle.
00:42:41: Das hat mir sehr viel Spaß gemacht!
00:42:42: Das ist eine super Folge geworden, eine super erste Folge und ich danke auch den Zuhörerinnen die bis hierhin gehört haben von meiner Seite als auch viel Erfolg, viel Glück und viel Geistesblitz und Kreativität für deinen Nachfolger.
00:43:03: wer auch immer das sein wird Ich bin sehr gespannt.
00:43:08: Also vielen, vielen Dank Stefan für
00:43:09: dieses Interview.
00:43:10: Danke dir lieber Torgel!
00:43:12: Das war eine gute Idee und hat mir auch mal Freude gemacht.
00:43:14: Es hat Spaß gemacht.
00:43:16: Sehr schön.
00:43:16: Vielen, vielen dank.
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